Pflegehunde aus dem Tierschutz

Pflegehunde aus dem Ausland und wie alles begann
Im August 2017 adoptierte ich einen grossen, alten und ziemlich wilden Hund direkt aus einem ungarischen Tierheim. Ich fand diese Aktion selber total unvernünftig und gewagt, aber ich konnte nicht anders. Mein Bauchgefühl sollte recht behalten (siehe Thurso, mit dem alles begann). Als dann mit Thurso auch noch alles so überraschend gut lief wusste ich dass ich mehr tun wollte. Wenn selbst aus einem solch hoffnungslosen Fall wie ihm ein Happyend werden konnte, dann mit allen anderen Hunden erst recht! So entschied ich mich, Pflegestelle für ausländische Hunde zu werden. Der Sinn dabei ist, dass ich Hunde aus dem Tierschutz bei mir aufnehme um sie in einem ersten Schritt aufzupäppeln und sie an unsere Lebensumstände in der Schweiz zu gewöhnen. Darüber hinaus können Interessenten die Hunde besuchen und kennenlernen. Diese Aufgabe erfüllt mich sehr und ich freue mich über unsere Gäste, die kommen und gehen, auch wenn der Abschied jeweils schwerfällt. Wie im Tierschutz üblich ist auch diese Arbeit ehrenamtlich und zeitlich aufwändig. Dazu kommt, dass eine Pflegestelle alle Kosten wie Futter, Tierarzt, Hundetrainer, Physiotherapie etc. selber bezahlt. Deshalb bin ich froh um jeden Beitrag, mit dem Sie meine Schützlinge unterstützen können! Herzlichen Dank! Übrigens: Ich wurde schon oft gefragt warum ich denn hauptsächlich so grosse, alte und schwarze Hunde auf Pflege nehme. Nun, ganz einfach, gerade die haben es besonders schwer noch ein Zuhause zu finden.

Ein Hund ist für das ganze Leben, nicht nur für den Lockdown!

Rückblick im Mai 2020

Seit beinahe 3 Jahren engagiere ich mich nun im ausländischen Tierschutz. 13 Hunden konnte ich mittlerweile als Pflegestelle zu einem neuen Zuhause verhelfen. Fazit: Die Hunde aus dem Ausland sind einfach Hammer! Alle Bedenken die kritische Hundefreunde haben sind unberechtigt. Lässt man sich in der Wal von der Organisation gut beraten, bringt Zeit, Ruhe und gesunden Menschenverstand mit, wird Ihre neue Fellnase Sie vergöttern und alles tun, um Ihnen zu gefallen. Auch das Argument, ein Welpe aus einer Zucht hat noch keine negative Prägungen und ist einfacher zu erziehen, kann ich nicht bestätigen. Mein 2-jähriger Cayo, der erst 7 Monate bei uns lebt, gehorcht auf jeden Fall besser als der 7-jährige aus der Schweizer Zucht, den ich selber aufgezogen habe. ;-) 
Natürlich bleibt die berechtigte und oft gestellte Frage, weshalb es denn Hunde aus dem Ausland sein müssen. Meine Antwort darauf ist einfach: Die Situation der Tiere in vielen Ländern ist im Vergleich zur Schweiz dramatisch. Sie haben schlichtweg keine Rechte. Einheimischen Tierschützern vor Ort fehlen meistens die Mittel und das Verständnis der Bevölkerung, um tatkräftig Projekte umzusetzen. Deshalb braucht es uns!
13 Hunde. Im ersten Moment scheint das ein Tropfen auf dem heissen Stein. Wenn ich mich aber umschaue und sehe, wieviele Leute sich weltweit für die Rechte der Tiere einsetzen, als Einzelpersonen oder in Vereinen zusammengeschlossen, vernetzt über die ganze Erde, dann macht das Mut! 

Jedes Lebewesen hat eine Existenzberechtigung

Kürzlich kam eine Email von Ocean Care rein. Darin ging es um eine kleine Erfolgsgeschichte die eine völlig übermüdete Tierärztin aus der Karibik dem Verein mitteilen wollte. Sie hatte die ganze Nacht zusammen mit einem Team um das Überleben einer Meeresschildkröte gekämpft, die schwer verletzt in Fischernetze verwickelt,  aufgefunden worden war. Leute, stellt Euch mal vor wie gross das energetisch ist: In der Karibik wird um das Leben einer einzelnen Meeresschildkröte gekämpft, in Australien werden Tiere mühevoll vor den Bränden gerettet, alte Arbeitsesel aus Ägypten dürfen Dank Tierschützern gut versorgt in Pension gehen, in Argentinien gibt es einen riesigen Gnadenhof für misshandelte Pferde, in Europa sind hunderte Vereine aktiv die  Tausende von heimatlosen Katzen und Hunden kastrieren, medizinisch versorgen, zu Adoptionen verhelfen.
All diese Menschen, über die ganze Erde verteilt, kreieren ein neues Bewusstsein. Sie schaffen ein Lichtnetz das immer grösser wird. Jede und jeder Einzelne von uns kann dazu beitragen. Halten wir zusammen dieses Licht aufrecht!

Konto Pflegehunde

Gloor Simone, Gesundheitspraxis AURA, 8607 Aathal-Seegräben
CH32 0900 0000 8706 5187 9

Hundebetreuung Aathal

Simone Gloor | FBA Hundebetreuerin
Heusbergstrasse 54, 8607 Aathal-Seegräben

043 928 07 40
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